Im Park des St. Walburga-Krankenhauses Meschede bot sich jetzt ein imposantes Schauspiel: Vom Spezialkran manövriert, schwebte dort der neue, rund sechs Tonnen schwere Magnetresonanztomograph (MRT) behutsam zu Boden. Angeschafft wurde der hochwertige Untersuchungsbilder liefernde "Allrounder" vom Praxisverbund radprax - fortan wird das Gerät in dessen radiologischer Abteilung im Erdgeschoss der Klinik zum Einsatz kommen.

120-Tonnen-Kran ließ neuen MRT einschweben: radprax setzt auf hochmoderne Diagnostik

[30.04.2014]

Maßarbeit! Wachsam bugsiert Kranführer Bernd Barbock den schweren Fünf-Achser durch den Park des St. Walburga-Krankenhauses, bringt ihn wenige Minuten später umsichtig in Position. Alsdann kann das imposante Schauspiel beginnen: Am Haken des Auslegers schwebt die Tragevorrichtung mit dem neuen Magnetresonanztomographen (MRT) behutsam zu Boden – hinein in die Räumlichkeiten der radiologischen Abteilung von radprax. Dort, im Gebäude am Schederweg 12, ermöglicht das Gerät qualitativ hochwertige Untersuchungsaufnahmen - selbst in schwierig darzustellenden Bereichen wie bei der Bildgebung der weiblichen Brust.  

Der knapp sechs Tonnen schwere Koloss gilt als Allrounder, er überzeugt vor allem in der täglichen klinischen Routine. Ob Kopf, Bauch, Becken, Wirbelsäule oder Gelenke: All diese Regionen lassen sich fortan mit einer hervorragenden Qualität in höchster Auflösung dokumentieren. Auch bei Spezialuntersuchungen (etwa der Prostata) oder Gefäßabbildungen liefert der MRT exzellente Ergebnisse.    

Akribische Vorbereitung

Seit Anfang April 2014 haben Handwerker in enger Abstimmung mit Klaus Schmitz, dem technischen Leiter des Krankenhauses, die Montage akribisch vorbereitet – sachkundig unterstützt von Edgar Klumb und Peter Becker, den Projekt-Verantwortlichen beteiligter Fachfirmen. Der Praxisverbund radprax investiert während der nächsten Monate rund 2 Millionen Euro in den Umbau der radiologischen Abteilung sowie in zukunftsweisende Apparaturen. Denn zusätzlich zum gerade installierten 1,5-Tesla-MRT stehen bald ein neuer Niedrigdosis-Computertomograph (CT) sowie ein volldigitales Röntgengerät zur Verfügung, das dank Flat-Panel-Technik mit einer beträchtlich geringeren Strahlung auskommt.

„Wir freuen uns darüber, dass wir mit den neuen Scannern deutlich flexibler und effizienter untersuchen können“, erklärt Dr. Alfred Gödecke, der gemeinsam mit Barbara Teichmann für die radprax-Standorte im Hochsauerlandkreis verantwortlich ist: „So verfügt der MRT über Aufnahmeverfahren, mit denen sich die Untersuchungszeiten merklich reduzieren lassen, was wiederum sehr patientenfreundlich ist. Außerdem können mehr Menschen von den bestmöglichen diagnostischen Informationen profitieren.“ Und die Kollegin Teichmann ergänzt: „Ein weiterer Pluspunkt ist überdies, dass das aktuelle System dabei erheblich weniger Energie verbraucht.“

Voraussichtlich zum Sommerende/Herbstanfang sollen die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sein. Danach bietet radprax den Patienten im St. Walburga-Krankenhaus und in der ambulanten Versorgung „modernste Diagnostik in einer hochmodernen Abteilung“ - mit Geräten der aktuellsten Bauart. Damit geht die Einführung neuer Untersuchungsmethoden einher, darüber hinaus wird das Leistungsspektrum vor Ort gehörig ausgeweitet.  

Bilderbogen: Der neue MRT schwebt ein